Bücher für Bayern
Hugo Nefe im Interview mit TVA
"Was gibt es schöneres, als die Flucht vor der Realität?"



Autor und Künstler Hugo Nefe im 100 Sekunden Interview mit TVA Ostbayern.



Hier können Sie sich das interessante Interview ansehen.



 
Neuerscheinungen
Schwafi
Der Verein, der Metzger und der Tod (DVD)
Ein Roman wie eine Kettensäge. Triefend vor Blut und schwarzem Humor. Nicht umsonst wurde schwafi von der Süddeutschen Zeitung als "Quentin Tarantino der Oberpfalz" tituliert.  "Der Verein, der Metzger und der Tod" erzählt die tragische Geschichte des treusorgenden Familienvaters Hans Notz,  dessen Tochter Petra unter mysteriösen Umständen verschwindet. Gleichzeitig zeichnet der Roman das trostlose Gesellschaftsbild  der Kleinstadt Randsperg. Skurriles und Absurdes scheinen hier an der Tagesordnung: ein dichtender Lokalreporter, ein bürgernaher Zuhälter, ein grunzender Finanzdienstleister, ein abgetakelter Startrainer. Sie alle wollen mit der Spielvereinigung Randsperg ganz nach oben. Dabei geht man über Leichen. Hans Notz offenbart sich die Hölle, als ihn die Suche nach Petra auf die Spur der Vereinsvorstände führt. Er will Rache.
Andreas Dick
A jeds von uns
Andreas Dick hat in seiner Tätigkeit als Verleger bislang zwölf Bücher herausgegeben, die weit über die Grenzen Bayerns hinaus viele begeisterte Leser gefunden haben. Das dreizehnte soll nun sein eigenes sein, das er der Öffentlichkeit vorstellt. In erzählenden Texten in der Hochsprache und in gepflegten Mundartgedichten verarbeitet der Autor Themen, die uns allen am Herzen liegen, uns Sorgen bereiten, uns aber auch heiter und fröhlich stimmen. Viele Episoden handeln von seiner Familie, und wer Kinder hat, weiß, dass die lustigsten Anekdoten immer noch unsere Kleinen selbst liefern.



So ist ein wunderschönes, humorvolles und zumal auch nachdenklich stimmendes Buch entstanden, das uns in einfühlsamer Sprache Geschichten, die das Leben so schreibt, kurzweilig erzählt.
SSV Jahn Regensburg (Hg.)
Das Jahn Jahr 2017
Dieses Buch erzählt die Geschichten rund um die hochemotionalen Tage der Aufstiegsrelegation gegen den TSV 1860 München.



Gleichzeitig liefert "das Jahn Jahr 2017" aber auch eine historische Einordnung des 30. Mai sowie eine Bestandsaufnahme, in der andere Klubbereiche beleuchtet werden. Sei es das soziale Engagement im Rahmen von "Jahn Sozial: Brücken für Regensburg" oder die Nachwuchsarbeit im vom DFB anerkannten Nachwuchsleistungszentrum Jahnschmiede. Denn der SSV Jahn von 2017 ist auch über den Sport hinaus ein ambitionierter, bodenständiger und glaubwürdiger Botschafter für Regensburg und Ostbayern.
Manfred Böckl
Der Hexenstein
Anno 1699 in Süddeutschland. Auf fürstbischöflichem Territorium tut sich ein Abgrund auf: "Teufelsbuhlinnen" brauen die verbotene Schwarze Salbe, treffen sich nachts bei einem Monolithen aus grauer Vorzeit, beschwören Dämonen und feiern Orgien über verschollenen Gräbern. Ihnen steht ein nicht weniger besessener Mönch gegenüber, dessen Herkunft von einem furchtbaren Geheimnis überschattet ist. Und zuletzt, als nach Hetzjagd und grauenhafter Folter die Hexenfeuer brennen, zeigt Satan sein wahres Gesicht.

Manfred Böckl zeichnet ein mitreißendes Szenario des barocken Lebens vor gut 300 Jahren: farbig, derb, schillernd - ein faszinierendes Gemälde jener Zeit der schärfsten Konfrontation zwischen blutsaugerischem Klerus und bis zum Weißbluten geknechteten Hörigen, die sich auf ihre Weise gegen die Unterdrückung zu wehren versuchen.  

Der Roman basiert auf den erhaltenen Protokollen des Hexenprozesses von Ringelai/Perlesreut (Bayerischer Wald) und führt zu den heute noch existierenden Schauplätzen.



Hier können Sie sich das TVA-Autorenportrait vom 13.05.15 ansehen: http://bit.ly/2dAooWq
Toni Lauerer / Heidi Eichner
Die schönsten Grimms Märchen auf Bairisch
Liebe kleine und große Märchenfreunde, wer kennt sie nicht, die Könige, die Zauberer, die Bösewichte, die Prinzessinnen, die verwunschenen Orte und die vielen anderen Begleiter unserer Kindheit: Schneewittchen, Dornröschen, Hänsel und Gretel, Frau Holle und und und ... Die Gebrüder Grimm haben die ganzen Geschichten, die sich um sie ranken, aufgeschrieben und so der Nachwelt erhalten. Und weil ich auch gerne Geschichten schreibe - und zwar in unserer schönen bairischen Sprache - habe ich mir gedacht, man könnte doch die ganzen Märchen in unsere Mundart übersetzen. Als diese Idee geboren wurde, habe ich nicht im Traum daran gedacht, welchen Spaß das macht! Tage- und nächtelang habe ich geschrieben und getüftelt und am Ende kam dieses Buch heraus. Wer mich kennt, der kann sich vorstellen, dass ich es nicht lassen konnte, die Märchen mit zahlreichen Gags anzureichern, die in der Originalvorlage nicht enthalten waren. Da heißt dann beispielsweise der Bote der Königin Kevin und das Rumpelstilzchen wird gefragt, ob es nicht Dick oder Doof oder gar Dieter Bohlen heißt und vieles mehr! Ich wünsche Ihnen beim Lesen genaus soviel Spaß, wie ich beim Schreiben hatte.

Herzlichst Ihr Toni Lauerer





AB ANFANG JUNI AUCH ALS HÖRBUCH!

Hier gehts zur Hörprobe.





TVA Buchtipp vom 27.03.2018

BR Abendschau - Der Süden (02.05.2018)
Andreas Dick
Wohin dei Weg di führt
Mit offenen Augen und Ohren durch den Alltag marschieren, war erneut Andreas Dicks Devise, und es finden sich auch im dritten Buch Geschichten in Hochsprache und feinsinnige Mundartgedichte - voller Leben und Zuversicht. Ein Quell der Heiterkeit sind abermals die liebenswerten Episoden, die von seinen Kindern handeln.



Herrliche Versprecher, witzige Verwechslungen und unbekümmerte Äußerungen formten amüsante Anekdoten und verleihen dem Buch ein hohes Maß an menschlicher Wärme.



Aber auch nachdenklich stimmende Texte laden wiederum zum Innehalten ein, in einer Zeit, die so ruhelos geworden ist.
Fritz Fenzl
Magische Kraftorte in Niederbayern
Wer Niederbayern liebt, durch Fluren zieht und schollenschwere Äcker bewundert, wer den erdzeitalten Granit des Waldes erfühlt, merkt schnell: Alles hat hier mehr Masse, ist schwerer. Und damit realer, wahrer. Das beeinflusst auch die Weltsicht, man steht mit beiden Beinen auf dem Boden.

Auf der bayerischen Landkarte hat Niederbayern nur im Osten feste natürliche Grenzen. Unten der Inn, oben auf der Karte, also nordöstlich verlaufend, der Hauptkamm des Bayerischen Waldes. Südwestlich wandert der Finger von Simbach/Braunau über Landshut bis Kelheim, Riedenburg, dann zur Altmühl. Und dazwischen wahre Kraftort-Perlen: Straubing, Bogen, Landau, Vilshofen, Passau, Regen, Landshut und das herrliche Rottal. Vor allem stille, geheime Plätze.

"Was ist das denn, ein magischer Ort ...?", so lautet die erste Frage bei Fritz Fenzls zahlreichen Führungen. "Ein bestimmter Ort, an dem etwas mit Ihnen passiert, zumeist Heilung, prophetische Gabe, im weitesten Sinne auch Glück!", antwortet er dann.

Und nicht vergessen: Man muss hingehen. Da sein. Der Ort nimmt einen mit.
Manfred Böckl
Prophet der Finsternis
Der bayerische Hellseher und Rutengänger Alois Irlmaier (1894 bis 1959) war einer der bedeutendsten europäischen Propheten des 20. Jahrhunderts.

Im Ersten Weltkrieg wurde er in einem Bunker verschüttet. Drei Tage und Nächte schwebte er zwischen Leben und Tod und hatte in dieser Zeit erste Visionen.

Im Zweiten Weltkrieg brachten ihm viele tausend Menschen Fotos von ihren Angehörigen an der Front. Und wenn Irlmaier diese Soldatenbilder betrachtete, konnte er genaue und stets zutreffende Angaben über das Schicksal des betreffenden Soldaten machen.  

Nach dem Zweiten Weltkrieg trug Alois Irlmaier dank seiner Sehergabe entscheidend dazu bei, eine ganze Reihe spektakulärer Kriminalfälle zu lösen; Fälle, bei denen die Polizei aus eigener Kraft nicht weitergekommen war.

In seinen letzten Lebensjahren schließlich hatte Irlmaier Visionen, die offenbar bis weit ins 21. Jahrhundert reichen. Unter anderem erschaute er einen Papstmord und den Zusammenbruch der katholischen Kirche, einen weltweiten Nuklearkrieg und außerdem verheerende Klimaveränderungen in Europa.

Im vorliegenden Roman gelingt dem Autor eine packende Schilderung des Lebens und der Visionen von Alois Irlmaier; zudem gibt Manfred Böckl tiefe Einblicke in die Geheimnisse des Paranormalen.

Der Anhangteil des Buches enthält sämtliche Prophezeiungen Alois Irlmaiers.



 
Schwafi
Der Verein, der Metzger und der Tod
Ein Roman wie eine Kettensäge. Triefend vor Blut und schwarzem Humor. Nicht umsonst wurde schwafi von der Süddeutschen Zeitung als "Quentin Tarantino der Oberpfalz" tituliert.  "Der Verein, der Metzger und der Tod" erzählt die tragische Geschichte des treusorgenden Familienvaters Hans Notz,  dessen Tochter Petra unter mysteriösen Umständen verschwindet. Gleichzeitig zeichnet der Roman das trostlose Gesellschaftsbild  der Kleinstadt Randsperg. Skurriles und Absurdes scheinen hier an der Tagesordnung: ein dichtender Lokalreporter, ein bürgernaher Zuhälter, ein grunzender Finanzdienstleister, ein abgetakelter Startrainer. Sie alle wollen mit der Spielvereinigung Randsperg ganz nach oben. Dabei geht man über Leichen. Hans Notz offenbart sich die Hölle, als ihn die Suche nach Petra auf die Spur der Vereinsvorstände führt. Er will Rache.
Otmar Fritz
Regensburg
Bereits seit Ende der 50er Jahre ist Otmar Fritz leidenschaftlicher Hobby-Fotograf. Eines seiner liebsten Motive: die Domstadt Regensburg! Schon während seiner Schulzeit entstanden so beeindruckende Aufnahmen, die nicht nur den Wandel der heutigen Welterbestadt dokumentieren, sondern vor allem den Betrachter mitnehmen in eine längst vergangene Zeit mit so manchem Regensburger Wahrzeichen, das heute aus dem Stadtbild völlig verschwunden ist. Von den Radifrauen am Krauterermarkt über die Fischer am Donauufer, von der Steinernen Brücke zum alten Jahnstadion - der vorliegende Band lädt den Leser ein auf einen nostalgischen Spaziergang durch die historische Domstadt. Dabei werden nicht nur Kindheitserinnerungen wach, auch die Spuren der eigenen Eltern und Großeltern werden wieder lebendig.



TVA Buchtipp vom 10.04.2018